Handball-Landesliga-Spitzenreiter TuS Sulingen nimmt die Favoritenrolle an, stellt sich morgen um 16.30 Uhr beim TSV Altenwalde vor. „Wir fahren da mit breiter Brust hin“, unterstreicht Sulingens Trainer Hartmut Engelke. Er braucht seine Spieler nicht besonders zu motivieren, denn auf Facebook haben die Gastgeber bei einer Spielankündigung getönt: „Sturz des Tabellenführers?“ Das haben die Gäste mitbekommen und gelesen.
Die Sulinger mussten in dieser Woche „Wunden lecken“, denn das jüngste 27:25 beim VfL Horneburg hat Spuren hinterlassen. Mehrere Akteure haben die Härte des Gegners zu spüren bekommen. Angeschlagen sind Julian Wilkens (Schulterprobleme), Björn Meyer (Oberschenkelverhärtung und lädierter Ellbogen), Jonas Langnau (geschwollener und blauer Ellbogen der Wurfhand) und Patrick Kappermann (Schulterbeschwerden). Sie haben nur mit angezogener Handbremse trainiert. Ob sie mitwirken können, entscheidet sich kurzfristig.
Engelke geht aber davon aus, dass er mit 14 Akteuren an die Nordsee fährt. Es fehlen Stefan Borchert (Sehnenriss am kleinen Finger der linken Hand) und Neuzugang Tammo Märtens (beruflich verhindert).
Dafür gehört der zuletzt fehlende Thomas Hammann wieder zum Aufgebot. Der Rückraumakteur ist vor allem in der Abwehr eine willkommene Alternative. In der Deckung müssen die Sulinger Farbe bekennen, denn die Altenwalder haben in Mittelmann Daniel Schnautz und Rückraumakteur Tammo Rosenberg sowie Rechtsaußen Mirco Neu drei gefährliche Spieler in ihren Reihen. Beim 32:32 gegen den Tabellenzweiten SG Achim/Baden II erzielte das Trio zusammen 26/4 Tore. Engelke weiß um die Gefährlichkeit dieser Spieler Bescheid, sagt aber auch: „In der Breite sind wir besser aufgestellt.“
Auf eine Manndeckung gegen Shooter Jan Mohrmann ist der Primus vorbereitet. „Das haut uns nicht um“, versichert der 47-jährige TuS-Coach.
Quelle: Kreiszeitung