Jubelnd rissen Spieler, Trainer und zahlreiche Zuschauer nach dem Abpfiff am Sonnabend die Arme hoch: Die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen hatten im letzten Saison-Heimspiel den TV Gut Heil Spaden mit 30:21 (15:10) geschlagen. Sie haben eine Begegnung vor Serien-Abschluss den Verbandsliga-Aufstieg so gut wie in der Tasche.
Der TuS Sulingen tritt zum Saison-Abschluss am kommenden Sonntag um 15 Uhr beim souveränen Meister VfL Fredenbeck III an. Als Tabellenzweiter haben die Sulestädter zwei Punkte Vorsprung auf Verfolger SG Achim/Baden II und das deutlich bessere Torverhältnis (ein Plus von 35 Treffern). Sie können sich eine Niederlage erlauben und würden dann aufgrund des besseren Torverhältnisses den zweiten Platz verteidigen. Die SG Achim/Baden II muss ihre Heimpartie gegen die HSG Delmenhorst II allerdings auch erst einmal gewinnen. Da der VfL Fredenbeck III aufgrund des Oberliga-Abstiegs der eigenen zweiten Mannschaft nicht aufsteigen darf, spielt der Zweitplatzierte in der Serie 2017/2018 in der Verbandsliga. Der Tabellendritte geht in die Relegation.
Anschließend agierte der Tabellenzweite unkonzentriert. Die Quittung: Die Gäste verkürzten mit vier „Buden“ in Folge zum 7:9 (22.). Anschließend rissen sich die Sulinger wieder zusammen: Björn Meyer, Knieling und Jonas Langnau erhöhten auf 12:7 (25.). An diesem Fünf-Tore-Vorsprung änderte sich bis zur Pause nichts.
Nach dem Wechsel scheiterten Knieling und Jan Scharf mit Strafwürfen an Spadens Keeper Christof Köster. Rückraumakteur Björn Gercken brachte den Tabellensechsten noch einmal auf 13:16 (38.) heran. Scharf und der schnelle Julian Wilkens per Doppelschlag sorgten wieder für klare Verhältnisse – 19:13 (42.). Als Rückhalt im Sulinger Tor erwies sich Gerrit Uhlhorn, der mehrere Bälle parierte. Eng wurde es vor 200 Zuschauern nicht mehr (23:16/48.). Spätestens nach einem Dreierpack von Linksaußen Wilkens zum 28:19 (55.) war die Partie entschieden. Der siebenfache Torschütze strahlte: „Der Aufstieg wäre der krönende Abschluss einer perfekten Saison. Jetzt wird erst einmal etwas gefeiert.“ Die richtige „Sause“ folgt aber erst noch.
Quelle: Kreiszeitung