Vorbereitung, Turniere und Tests gehören derbVergangenheit an, jetzt geht’s auch für die Landesliga- Handballer des TuS Sulingen wieder um Punkte. Der letzt- jährige Tabellenachte stellt sich morgen um 17 Uhr bei der ambitionierten HSG
Delmenhorst II vor.
„Ich erwarte eine volle Halle und ein intensives Spiel“, sagt Sulingens
Trainer Hartmut Engelke. Er weiß, dass sich die Gäste im Vergleich zur 24:25-Pokalniederlage gegen den TuS Wagenfeld in mehreren Bereichen steigern müssen. Sollte das nicht der Fall sein, dann könnte es ein Böses erwachen geben. Die Gastgeber setzten bereits
im ersten Punktspiel ein Ausrufezeichen, gewannen beim TV Gut Heil Spaden mit 37:27.
Drei Akteure machten da auf sich aufmerksam. Gegenstoßspezialist
Jonte Marten Windels warf satte zehn Tore. Linkshänder Steffen Eilers traf siebenmal. Linksaußen Thorsten Gaertner steuerte
ebenfalls sieben „Buden“ zum Erfolg bei – und Torhüter Kerry Hoppe erwies sich als Rückhalt. „Diese Akteure haben Verbandsliga-Niveau, sind treibende Kräfte“, urteilt Engelke, der seine Mannen
in der Abwehr in die Pflicht nimmt: „Wir müssen eine knackige Abwehr spielen.“
Die Gäste haben nur dann eine Chance, wenn sie die Delmenhorster unter 30 Gegentore halten können. Personell haben die Sulinger
vermutlich alle Mann an Bord. Lediglich der Einsatz von Thomas Hammann ist aus beruflichen und privaten Gründen noch unklar. Wieder dabei ist der in Wagenfeld fehlende Torhüter Daniel
Kramer (Kniescheibe war herausgesprungen).
Die Sulinger operieren mit einer 6:0-Deckung, müssen besonders in Eins-gegen-Eins- Situationen dagegenhalten. Im Angriff sollten Linksaußen Julian Wilkens, Rückraumakteur Jannik Knieling
und Kreisläufer Jan Scharf eine Schippe draufpacken. Rechtsaußen Benjamin Demel war in Wagenfeld einer der wenigen Lichtblicke. „Er ist der Gewinner der Vorbereitung“, lobt Engelke den Youngster. Er hofft, dass weitere Spieler in der Saison einen Schritt nach vorn machen.
Quelle: Kreiszeitung