Nach zwei Siegen in Folge können die
Landesliga-Handballer des TuS Sulingen entspannt in das morgige Heimspiel (Anwurf 19 Uhr) gegen den Tabellen-zweiten SG HC Bremen/Hastedt gehen. „Wir wollen den Gegner schon ärgern. Vielleicht gelingt uns ja eine Über- raschung“, unterstreicht Sulingens Trainer Ingolf Semper.
Bei einem Punktverhältnis von 9:9 können die Gastgeber
locker aufspielen. Der 45-Jährige weiß allerdings auch, dass die Sulinger nur dann eine Chance haben, wenn sie sich an die
Vorgaben halten: „Wir müssen mehrere einfache Tore erzielen und im gebundenen Spiel Ruhe bewahren. Wir dürfen nicht hektisch
werden und die Bälle einfach wegwerfen, denn die Hastedter bestrafen Fehler mit schnellen Toren.“
Die Hausherren beginnen mit ein er 6:0-Deckung. Sie sollte kompakt stehen, denn der Titelanwärter verfügt über eine durchschlagskräftige zweite Reihe. Hier sind in erster Linie
Linkshänder Lucas Jachens und der Ex-Habenhauser Derk Marien zu nennen. Beide Akteure können ein Spiel allein entscheiden.
Personell steht dem Tabellensechsten Rechtsaußen Malte Fallenbeck nicht zur Verfügung. Bei ihm wurde eine Risswunde am
Schienbein genäht. Aufgrund eines grippalen Infekts droht auch Benjamin Demel auszufallen. Und Torhüter Gerrit Uhlhorn
schlägt sich mit einem dicken Fuß herum. Erst kurzfristig
entscheidet sich, ob er zum Kader gehört.
Den Part von Fallenbeck könnte entweder Thomas Hammann oder Stefan Borchert übernehmen. Auch Julian Plander wäre eine Alternative. Er überzeugte zuletzt allerdings als Spielmacher.
Daher würde er auf dieser Position wieder fehlen. Wichtig ist, dass die Sulinger von der rechten Seite Druck machen. Semper selbst will am rechten Flügel nicht mehr in die Bresche springen.
Quelle: Kreiszeitung