Sulingen kassiert zu viele Gegentore

DSCI0735Zwei Spiele, zwei Siege, 72 Tore erzielt, aber 65 Treffer kassiert: Hartmut Engelke,
Trainer des Handball- Landesligisten TuS Sulingen, ist mit dem Saisonauftakt durch- aus zufrieden. Der C-Lizenz- Inhaber findet allerdings ein Haar in der Suppe:
„Das sind mir zu viele Gegentore. Wir müssen besser in der Deckung werden.“ Er hat’s gern, wenn es seiner Mannschaft gelingt, die Gegner unter 25 Gegentore zu halten. Abwehrarbeit hat für
den TuS-Coach auch etwas mit Leidenschaft zu tun – und
die vermisst er in der einen oder anderen Aktion.

Am Sonntag stellt sich der Tabellendritte um 16 Uhr bei der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II vor. „Die Schwaneweder haben einen 20er- Kader, ich sehe sie in der Favoritenrolle“, unterstreicht
Engelke. In der vergangenen Saison hatte seine Mannschaft auswärts mit 25:28 verloren.

In Niklas Mechau haben die „Schwäne“ einen Shooter in ihren Reihen. Zum jüngsten 31:24-Erfolg beim TV Gut Heil Spaden steuerte er ein Dutzend Tore bei. Personell haben die Sulinger
keine größeren Sorgen. Rechtsaußen Benjamin Demel droht aufgrund einer Prellung an der Wurfhand auszufallen. Für ihn könnte Timo Schlechte in die Bresche springen, der nach einem
verheilten Zehbruch wieder trainiert hat und eine Alternative wäre. Ansonsten sind alle Akteure fit.

Die Sulestädter vertrauen ihrer bewährten 6:0-Deckung. Neuzugang Jan Mohrmann gibt als Abwehrchef den Ton an. „Die
Absprache fehlt noch“, weiß Engelke, wo der Schuh drückt. Der 47-Jährige hofft, dass es von Spiel zu Spiel besser wird. „Auch die Torhüter müssen sich steigern“, nimmt er Gerrit Uhlhorn und
Daniel Kramer in die Pflicht. Auf alle Fälle fahren die Sulinger
nach zwei gewonnenen Spielen mit Rückenwind zum Tabellen-achten. Wenn sie sich nicht in der Defensive steigern, dann kann es ein munteres Scheibenschießen geben. Wenn sie in der Tabelle
oben bleiben wollen, dann zählt nur ein Sieg. Die Ausgangsposition
mit 4:0 Punkten ist jedenfalls gut.

Quelle: Kreiszeitung

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