Drei Spieltage vor Saisonende klopfen die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen vehement an die Tür zur Verbandsliga. Und mit einem Sieg am Samstagabend (19 Uhr) beim TV Oyten, könnte sich diese Tür bereits einen Spalt öffnen.
Denn es hat sich eine besondere Konstellation entwickelt. Der souveräne Tabellenführer VfL Fredenbeck III wird aller Voraussicht nach nicht aufsteigen können, da die zweite Mannschaft schon so gut wie aus der Oberliga abgestiegen ist. Demnach würde der Zweite der Landesliga – derzeit der TuS Sulingen – direkt aufsteigen.
Der Dritte – momentan die SG Achim/Baden II (zwei Punkte hinter Sulingen) – in die Relegation gehen. „Egal, wie es mit Fredenbeck ausgeht, der Relegationsplatz ist uns schon mal sicher“, freut sich Sulingens Trainer Hartmut Engelke und zieht den symbolischen Hut vor seinen Jungs: „Das ist aktuell die beste Saison, die Sulingen je erlebt hat. Und darüber freuen wir uns sehr. Das kann uns keiner mehr kaputtmachen.“
Allerdings dürfen es sich seine Spieler im Schlussspurt jetzt nicht in ihrer Komfortzone zu gemütlich machen. Jedes der letzten drei Spiele muss mit höchster Konzentration und Ernsthaftigkeit angegangen werden, will sich das Team nicht noch auf der Zielgeraden überholen lassen.
Und es geht für Oyten noch um viel. Die Gastgeber müssen weiterhin mit einem Auge in Richtung Abstiegsplätze schielen. „Und deswegen werden sie sich reinhauen, bis ihnen die Knie bluten“, glaubt der Sulinger Trainer: „Das wird kein leichtes Spiel für uns.“ Schließlich hatten die Gäste bereits im Hinspiel beim 29:26 so ihre liebe Müh und Not gehabt. „Wichtig wird sein, dass wir Zugriff in der Deckung bekommen. Wir dürfen uns nicht locken lassen“, fordert Engelke: „Und wir müssen Gegenstöße vermeiden.“
Quelle: Kreiszeitung