Die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen festigten zuletzt durch einen 37:26-Heimerfolg über die HSG Schwanewede/Neuenkirchen II ihren dritten Platz. Am Samstag erwarten sie um 19 Uhr den TV Sottrum.
Der Tabellenzehnte brachte den Sulestädtern beim 34:31 im Hinspiel die erste Saisonniederlage bei. „Ich möchte gegen keine Mannschaft zweimal verlieren. Der Stachel der Enttäuschung saß tief, denn da haben wir wirklich kein gutes Spiel gemacht“, unterstreicht Sulingens Trainer Hartmut Engelke. Er glaubt fest daran, dass seine Mannen es diesmal besser machen. Mittlerweile sind die Gastgeber eingespielter.
Auf Halbpositionen in der Abwehr wach sein
Nach einer intensiven Übungseinheit am Mittwoch mit 15 Akteuren blickt der 47-Jährige der Aufgabe zuversichtlich entgegen. Engelke fordert: „Ich möchte ein attraktives Spiel sehen.“ Die personellen Voraussetzungen dazu sind gut. Lediglich Tammo Märtens (als Begleitperson bei einer Skifreizeit) fehlt. Philipp Drigas und Frederik Bergmann schlagen sich mit einem grippalen Infekt herum – ihr Mitwirken entscheidet sich kurzfristig. Torjäger Jan Mohrmann, der zuletzt aufgrund eines Ziehens im Oberschenkel gegen Ende der ersten Halbzeit des jüngsten Heimspiels auf die Bank gegangen ist, hat am Mittwoch ohne Probleme trainiert.
In der Hinbegegnung warfen die Sottrumer Benjamin Nijland (10), Nicolas Karnick (8) und Jonas Stelling (7) gemeinsam 25 Tore. „Diese drei Spieler müssen wir besser in den Griff bekommen“, weiß Engelke. Er vertraut der 6:0-Abwehr mit Jan Mohrmann und Jan Scharf im Mittelblock. „Auf den Halbpositionen müssen wir wacher sein, die Zweikämpfe annehmen und gewinnen“, fordert der C-Lizenz-Inhaber.
Jannik Knieling soll den halblinken Rückraumakteur Benjamin Nijland frühzeitig attackieren. Auf der anderen Halbposition könnte Stefan Borchert beginnen. Er hat in der Deckung Fortschritte gemacht. Auch Thomas Hammann wäre eine Alternative.
Die Sulinger stellen den stärksten Angriff (Durchschnitt 32 Tore) der Landesliga. Lediglich in der Defensive hapert es noch, aber auch hier gibt’s Fortschritte. Alles andere als der 13. Sieg der Hausherren am Sonnabend in der 17. Meisterschaftsbegegnung käme einer Überraschung gleich.
Quelle: Kreiszeitung