Harter Kampf in Beckdorf

„Es war das erwartet schwere Spiel. Die Beckdorfer Damen haben uns nichts geschenkt. Auch unser 8-Tore-Vorsprung in der zweiten Halbzeit ließ die Beckdorfer Spielerinnen nicht die Flinte ins Korn werfen. Am Ende hat sich unsere Qualität durchgesetzt. Auch wenn wir mit der Backe Schwierigkeiten hatten, dominierten wir das Spiel. Das war wieder einmal eine ganz starke kämpferische Leistung und der Sieg ist absolut gerechtfertigt!“, so ein gut gelaunter Sulinger Trainer Axel Seefeld.

Einen Start nach Maß legten die Sulinger Damen im Auswärtsspiel gegen die Gastgeberinnen aus Beckdorf hin. Gegen die sehr aggressive 6:0 Deckung wusste der Rückraum um Stini Brümmer (2), Lena Wall, Ines Mohrmann (3) und Marie Zimmermann (11/3) gerade in der Anfangsphase zu gefallen. Immer wieder wurde über das einfache oder lange Kreuzen der Abschluss gut vorbereitet. Das 3:8 durch Marie Zimmermann in der 11.Minute war die logische Konsequenz dieses mit sehr viel Druck vorgetragenen Spiels. Samira Müller ordnete die Abwehr sehr gut und auch Kim Duffe im Tor wusste mit der ein oder anderen gelungenen Parade zu überzeugen. Die Gastgeberinnen stellten in der Abwehr um und wurden nun offensiver. „Wir haben etwas gebraucht, um uns darauf ein zu stellen. Die Damen haben nach dem 9:10 in der 22.Minute wieder zu ihrem Spiel gefunden, war dann auch höchste Zeit! Gut das Anna Gräb die entstandenen Lücken am Kreis nutzen konnte“, so Co- Trainerin Cordula Seefeld. Lini Barth (1) war es dann vergönnt das 14.Tor kurz vor Ende der ersten Halbzeit von der Rechtsaußenposition zu werfen.
In Halbzeit zwei wurde die Führung kontinuierlich ausgebaut. Marisa Knieling (4) und Bianka Hammermeister (2) schlossen nun sicher von den Außenposition ab und sorgten unter anderem für den komfortablen 8-Tore-Vorsprung von 14:22 in der 40. Minute.
„Ab da sind wir von unserem druckvollen Spiel abgewichen. Die Aktionen waren nicht zwingend genug. Wir haben uns zu sehr auf Einzelaktionen konzentriert und weniger die bis dato gute Spielanlage fortgesetzt. Beckdorf hat es aber dann auch um Einiges besser gemacht als in der Zeit davor“, so Co-Trainerin Cordula Seefeld.
So kam Beckdorf nochmal in der 50. Minute auf 19:21 heran. Mit großem Willen und hoher Konzentration konnten die Sulis wieder das Heft in die Hand nehmen und Tor um Tor den letztendlichen 5 Tore Sieg herauswerfen.
„Auch wenn es mal eng schien, hatte ich in keiner Phase das Gefühl, dass wir dieses Spiel abgeben! Wieder zwei Punkte auf der Habenseite!“, so Seefeld.

Aufstellung: Duffe – Wall, Brümmer 2, Mohrmann 3, Knieling 4, Zimmermann 11/3, Müller, Gräb 8/2, Hammermeister 2, Barth 1.

Spielfilm: SV Beckdorf – TuS Sulingen 26:31 (11:14)
1:0, 2:5, 3:8, 9:10, 11:14 – 11:16, 14:22, 19:22, 20:26, 23:28, 26:31

Stimmen zum Spiel:

Marcus Belizaire, Trainer der SV Beckdorf:

„Herzlichen Glückwunsch zunächst einmal an die Sulinger Mädels zum Sieg. Aber auch Chapeau für die Leistung und den Einsatzwillen meiner MANNSCHAFT. Sie hat dem Favoriten alles abverlangt und gezeigt, was in ihr steckt. Wir hatten in der zweiten Halbzeit leider eine schwache Phase, die die Sulinger eiskalt genutzt haben und auf
8 Tore davonzogen. Dennoch haben wir nicht aufgegeben und uns zurück gekämpft. Durch zum Teil schön herausgespielte Tore kamen wir auf 3 wieder heran und alles war möglich. Leider fehlte uns ein wenig Glück und auch die Schiedsrichter hatten aus meiner Sicht ihren Anteil daran, dass es am Ende nicht zum Punktgewinn gereicht hat. Dennoch lassen wir uns davon nicht unterkriegen und werden weiter fighten! In dieser Verfassung werden wir die nötigen Punkte holen.“

Stini Brümmer:

„Der ziemlich harte Gegner und die Backe haben uns ganz schön zu schaffen gemacht. Dennoch konnten wir alle zusammen das Beste daraus machen!“

Ines Mohrmann:
„Das war ein sehr kräftezerrendes Spiel, was sowohl an der Robustheit unserer Gegner als auch an unserem dezimierten Kader lag.
In der zweiten Hälfte konnten wir die Beckdorfer trotz starker Gegenwehr auf Abstand halten und haben als Mannschaft bis zur letzten Sekunde alles gegeben und gekämpft.“

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