1. Damen gewinnt souverän mit 22:29 (11:16) beim SV Werder Bremen

DSCI0307„Wieder ein Start-Ziel Sieg! Gerade in der ersten Halbzeit haben wir sehr gut und druckvoll agiert, dass hat mir schon imponiert. Die Damen hatten Bock auf dieses Spiel. Der kleine Hänger in der 2. Halbzeit war aber nicht zu übersehen. Allerdings konnten die Damen immer nachsetzen wenn es nötigwar. Der Sieg war nie in Gefahr!“, so Trainer Axel Seefeld.

Die offensiv ausgerichtete 5:1 Deckung der Suligee setzte den Angriff des SV Werder gleich von Anfang an unter Druck und zwang die Heimmannschaft zu etlichen Fehlern im Spielaufbau. Dies hatte zur Folge, dass die Gäste früh mit 0:3 in Führung gehen konnten. Dieser Vorsprung konnte bis zum 6:9 in der 17. Minute gehalten werden. Eine kurze spielerische Pause sorgte dafür, dass die Bremer Damen zum 9:9 in der 20. Minute ausgleichen konnten. Die Sulingerinnen um die sehr sicher vom Kreis abschließenden Anna Lena Gräb legten wieder einen Zahn zu und gingen letztendlich über 10:13 mit 11:16 verdient in die Halbzeit.
„Die zweite Hälfte hatte Höhen und Tiefen. Bis zum 15:24 in der 40. Minute haben wir so gespielt, wie wir es uns vorgenommen hatten. Danach ließen wir die Zügel ein wenig schleifen und Bremen fand wieder besser ins Spiel!“, so Seefeld. In der Tat ließen die Sulinger einige gute Torchancen aus und luden so die Gastgeber ein, wieder ins Spiel zu kommen. In dieser Phase konnte sich Dörte Röwer im Tor steigern. Mit ihren Paraden sorgte sie dafür, dass der Gegner nicht näher als 6 Tore an den späteren Sieger herankam. Das Spiel nahm von Bremer Seite auch mehr an Härte zu. Marie Zimmermann und Ines Mohmann wurden ein ums andere Mal unsanft von den Beinen geholt. Das Ganze gipfelte in der 45. Minute mit einer roten Karte für die gegnerische Mittelspielerin, die Stini Brümmer frei beim Sprungwurf von der 6 Metermarke in den Wurfarm griff. Auch die Sulinger Damen bekamen den roten Karton zu sehen. Die erstmals nach ihrer Verletzung wieder spielende Samira Müller bekam aufgrund einer unübersichtlicheren Situation nach 59:32 Minuten diesen zu Gesicht, zusätzlich wurde Werder noch ein 7m zugesprochen. Aufgrund der Regeländerung, welche in dieser Saison in Kraft trat, musste der Schiedsrichter so entscheiden. Nur gut, dass es nicht Spielentscheidend war.
„Immer, wenn es mal wichtig war, wieder ein Tor zu werfen, legten unsere Damen nach. Das war schon sehr eindrucksvoll, wie wir trotz vieler Fahrkarten immer wieder Antworten parat hatten. Wir haben für die nächsten Aufgaben viel Selbstvertrauen getankt. In jedem Spiel haben sich verschiedene Spielerinnen hervorgetan, das macht uns unberechenbarer, als wir es die letzten Jahre waren.“, so Co-Trainerin Cordula Seefeld.

Aufstellung: Röwer – Wall 1, Leymann, Brümmer 2, Hammermeister 1, Kister, Koop 1, Mohrmann 3, Kummer, Knieling 3/2, Zimmermann 8/4, Müller, Gräb 10/1

Spielfilm: SV Werder Bremen – TuS Sulingen 22:29 (11:16)
0:3, 4:7, 9:9, 10:13, 11:16 – 14:19, 15:24, 20:27, 22:29

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