„Was macht eigentlich“? – Folge 3: Alexander Dreessen

Moin Alex, lange Jahre warst Du Spieler des TuS bzw. der HSG. Viele Leute kennen Dich vielleicht nicht, oder nicht mehr.  Stell Dich doch einmal kurz vor!

Ich bin vor ca. 35 Jahren in Sulingen geboren und hab bis zum Start meines Studiums dort auch meine Jugend verbracht. Da meine Mutter Margret und später auch meine Schwester Julia aktiv Handball gespielt haben, war ich von Geburt an am Wochenende in der Edenhalle anzutreffen. Bis zur B-Jungend habe ich dann beim TuS Handball gespielt. Über Hartmut, der zu der Zeit Jugendtrainer in Habenhausen war, habe ich als B-Jugendlicher dann die Herausforderung angenommen, mein Hobby professioneller zu betreiben und bin nach Bremen gewechselt. Wenige Jahre später bin ich dann zur HSG Barnstorf/Diepholz gewechselt und habe hier bis zu meinem studiumsbedingten Umzug nach Aachen gespielt. Hier blieb der Handball mein großes Hobby, bis zum Ende des Studiums hab ich beim BTB Aachen u.a. mehrere Jahre in der 3. Liga gespielt.

Heute wohne ich mit meiner Frau Anika und meinem fast 3-jährigen Sohn Toni in Düsseldorf.  Die Handballschuhe hatte ich an den Nagel gehängt und nur für ein 1-jähriges Engagement beim TV Korschenbroich noch einmal geschnürt.

Was war Dein schönstes Erlebnis in den Reihen des TuS bzw. der HSG?

Hier bleibt mir vor allem meine letzte B-Jungend Saison in Erinnerung, die wir als Kreismeister abgeschlossen haben. Daneben habe ich aber auch viele weitere schöne Erinnerungen an die Zeit, z.B. die Fahrt zu unserer Partnerstadt nach Galten (Dänemark) oder gemeinsame Vorbereitungstourniere mit der damaligen A-Jungen rund um Timo, Mirco, Puck, Thanne und viele weitere…

Wer war dein größter Förderer und wer dein größter Widersacher?

Hier gibt es einige während meiner gesamten Laufbahn. Ganz vorne stehen aber meine Eltern, anfangs in der Rolle als Trainerin (Margret) vor allem aber später als Unterstützer, die alle möglichen Fahrten unter der Woche und am Wochenende durch ganz Norddeutschland in Kauf genommen haben. Als Trainer gehört ganz sicher auch Hartmut als damaliger Jugendtrainer dazu und später Heiner Thiemann in Barnstorf. Dort habe ich von erfahreneren Spielern wie Tomas Lenkevicius oder Juri Gordionok viel gelernt.

Einen großen Widersacher habe ich zum Glück nie gehabt. Der zeitliche Aufwand für den Handball war aber immer wieder herausfordernd…

Verfolgst Du die Ergebnisse des TuS weiterhin?

Auf jeden Fall, vor allem jetzt in der Verbandsliga. Und mit Jan und Hartmut sind ja auch noch 2 alte Wegbegleiter äußerst erfolgreich beteiligt.

Wie siehst Du als die Entwicklung deines Heimatvereins als „Aussenstehender“?

Der Tus war schon immer ein sehr familiärer Verein mit großem ehrenamtlichem Engagement. Es wurde nie versucht, den Erfolg zu erzwingen und damit möglicherweise diese Tugenden zu gefährden. Statt dessen wurde der Verein kontinuierlich und mit Augenmaß Stück für Stück weiterentwickelt. Das hat mich beeindruckt und diesen Weg geht man hoffentlich genauso weiter!

Beschreibe den TuS mit drei Worten

Heimat, Familie, Offenheit

Wann sieht man Dich das nächste Mal in der Edenhalle?

Zugegeben ist das in der Vergangenheit selten geworden, bei unserem nächsten Aufenthalt in Sulingen schau ich aber definitiv in den Spielplan. Weihnachten ist aber glaub ich spielfrei 🙂

Jetzt noch ein paar kurze ODER-Fragen und dann bist Du erlöst:

Willy oder Ute?

Beides hat Charme, Ute hat sich aber häufiger ergeben

Nordloh oder Dahlskamp?

Nordloh mit der Familie und Dahlskamp mit dem Jahrgangsmarsch

Bier oder Mixi?

Bier (am liebsten Düsseldorfer Altbier!)

Pizza oder Gyros?

Pizza (am liebsten in Italien)

Wer ist der bessere Handballer, Jan Mohrmann oder Alex Dreessen?

Im Angriff Jan, in der Abwehr Alex

 

Alex, vielen Dank für das kurzweilige Interview. Wir hoffen Dich bald mal wieder in Sulingen anzutreffen! Sieh zu 😉

 

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