Knappe Niederlage im letzten Heimspiel

Beinahe hätte es im letzten Landesliga-Heimspiel noch mit einem Sieg geklappt: Die Handballerinnen des TuS Sulingen, die nach dem besiegelten Landesligaabstieg in der kommenden Spielzeit 2018/19 einen Neuanfang in der Regionsoberliga starten werden, unterlagen am Sonnabend vor heimischem Publikum denkbar knapp mit 20:21 (10:10) gegen den TSV Bremervörde und kassierten die 17. Saisonniederlage.
Trotz der Niederlage war Sulingens scheidender Trainer Frank Kessler, der sich nach wie vor auf Vereinssuche befindet, vollkommen zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Ich bin richtig stolz auf unsere Leistung. Die Mannschaft wollte das letzte Heimspiel unbedingt gewinnen. Wir hatten heute eine deutlich geringere Fehlerquote und auch unsere Chancenverwertung war deutlich besser. Wir hatten es selbst in der Hand.“ Die Heimmannschaft erwischte den deutlich besseren Start in die Partie und führte nach fünf gespielten Minuten bereits mit 4:1. Bis zur 18. Minute verteidigten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung (8:4), doch anschließend glichen die Gäste durch einen 4:0-Lauf zum 8:8 (25.) aus. In der Folge entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, ehe der Tabellensechste in der Schlussphase mit 21:18 (55.) in Front ging und den Vorsprung über die Zeit rettete. Nach dem Spiel wurden im Rahmen einer mannschaftsinternen Feier die langjährigen Leistungsträgerinnen Anna Lena Gräb, Ines Mohrmann, Ann-Christin Brümmer, Samira Müller, Sabrina Leymann, Lena Wall und auch Trainer Frank Kessler verabschiedet. „Nach dem Spiel wurde es noch einmal emotional. Ich habe die Mannschaft wirklich lieb gewonnen. Schade, dass es für uns in der Landesliga nicht gereicht hat“, so der B-Lizenzinhaber abschließend.

Sharing is caring!